Gemeinsam lernen – voneinander profitieren
Damit stärken wir nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Selbstständigkeit, Sozialkompetenz und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb unserer Schule. Zwei wichtige Elemente dieser Lernkultur sind unsere Quartalsanlässe und die Lernbuddies.
Quartalsanlässe – Schule als Gemeinschaft erleben
Dabei geht es nicht nur um das gemeinsame Tun. Ältere Kinder übernehmen Verantwortung, jüngere Kinder orientieren sich an ihnen und alle lernen, miteinander zu arbeiten, Rücksicht zu nehmen und sich als Teil einer grösseren Gemeinschaft zu erleben.
Lernbuddies – Kinder unterstützen Kinder
Auch bei den Lernbuddies steht das Peer Learning im Zentrum. Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe unterstützen Kinder aus dem Kindergarten oder der Unterstufe gezielt in ausgewählten Unterrichtssequenzen.
Die Einsätze erfolgen flexibel und bedarfsorientiert. Lehrpersonen des Kindergartens und der Unterstufe können einen entsprechenden Bedarf anmelden. Die Mittelstufenlehrpersonen wählen anschliessend Schülerinnen und Schüler aus, deren fachliche und persönliche Voraussetzungen zum jeweiligen Einsatz passen.
Die jüngeren Kinder erhalten dadurch zusätzliche Unterstützung und erleben ältere Schülerinnen und Schüler als Lernvorbilder. Die Lernbuddies wiederum vertiefen ihre eigenen Kompetenzen, lernen Wissen verständlich weiterzugeben und übernehmen Verantwortung. Die Grundidee des Peer Learnings, die bereits im bisherigen Lernbuddy-Konzept zentral war, bleibt damit erhalten.
Seit dem Schuljahr 2026/27 wird das Lernbuddy-System bewusst schlanker organisiert. Auf die früher geführte Lernbuddy-Liste und den Lernbuddy-Pass wird verzichtet, da diese Instrumente in der Praxis nur wenig genutzt wurden. Die Einsätze werden stattdessen direkt zwischen den Lehrpersonen koordiniert und finden während der regulären Unterrichtszeit statt.
Lernen über Altersgrenzen hinweg
Ob an einem Quartalsanlass oder bei einem Einsatz als Lernbuddy: Im Zentrum steht dieselbe Haltung. Kinder sollen erleben, dass sie nicht nur von Erwachsenen, sondern auch miteinander und voneinander lernen können.
Damit fördern wir eine Schule, in der Klassen und Altersstufen nicht isoliert nebeneinanderstehen, sondern sich als Teil einer gemeinsamen Lerngemeinschaft verstehen.